Schon in früher Kindheit entdeckte Anne-Kathrin Herzog ihre Liebe zur klassischen Musik und begann eine intensive musikalische Ausbildung - zunächst in den Fächern Violine und Klavier. Sie gewann bald mehrere erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben, u.a. bei „Jugend musiziert“ und wurde bereits mit 15 Jahren mit dem Musikpreis der Stadt Achern ausgezeichnet. Schon zu Schulzeiten wurde sie im Fach Violine von Prof. Rolando Prusak an der Musikhochschule Freiburg unterrichtet.

Mit dem Abitur nahm sie ersten klassischen Gesangsunterricht. Die Freude am Gesang und diese ganz unmittelbare Form des stimmlichen Ausdrucks wurde zu ihrem Berufswunsch und führte sie nach relativ kurzer Zeit an die Musikhochschule Saarbrücken. Hier studierte Anne-Kathrin Herzog in den Fächern Gesang und Gesangspädagogik, die sie jeweils mit dem Diplom erfolgreich abschloss.
Als Mitglied der Opernschule konzertierte sie regelmäßig mit namhaften Musikern des Instituts für Alte Musik Saarbrücken, wie z.B. Prof. Henning Wiegräbe.
Außerdem war Anne-Kathrin Herzog in einer Vielzahl von renommierten 
Vokalensembles aktiv, u.a. Orpheus Vokalensemble, Chor der
Bamberger Symphoniker, Vocalensemble Rastatt, Freiburger Vokalensemble, Camerata Vocale Freiburg, Chamber Choir of Europe und EuropaChor Akademie. Dies führte bereits zu Studienzeiten zu einer Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Trevor Pinnock,
Hans Zender, Rolf Beck, Michael Alber, Wolfgang Schäfer, Winfried Toll, Thomas Fey und Gary Graden und zur Mitwirkung bei vielen CD-Produktionen.
Der Besuch von Meisterklassen und der Gesangsunterricht u.a. bei Ulf Bästlein, Charles Spencer, Katharina Dau und Rudolf Piernay gaben viele wichtige Impulse in ihrer Ausbildung.
Neben ihrer intensiven Arbeit als Gesangspädagogin im Rhein-Neckar-Bereich bildet die szenische Bühnenaktivität einen Schwerpunkt bei Anne-Kathrin Herzog. Hier war sie u. a. als Gretel in einer kammermusikalischen Fassung von Humperdincks “Hänsel und Gretel” zu hören, verkörperte die Hauptrolle im szenisch aufgeführten “Requiem für einen polnischen Jungen” von D. Lohff, machte als “Dame de Monte-Carlo” im gleichnamigen Melodram von F. Poulenc auf sich aufmerksam und war in der Uraufführung der Oper “The Tempest” von Nors Josephson in der Hauptrolle der Miranda zu erleben.
Mit der Spielzeit 2011/2012 wurde sie als Mitglied des Ensembles der Musikbühne Mannheim unter der künstlerischen Leitung von Prof. Eberhard Streul engagiert. Hier war Anne-Kathrin Herzog in verschiedenen Produktionen deutschlandweit zu hören - zuletzt in der Partie der Tisbe in der Kinderoper “Aschenputtel oder Rossini kocht eine Oper” nach “La Cenerentola” von G. Rossini, u.a. im Goethe-Theater Bad Lauchstädt und beim Rossinifestival Bad Wildbad.
Im Sommer 2014 wechselte Anne-Kathrin Herzog vom Sopran- ins Mezzosopranfach.
Wesentliche Impulse erhält sie hier in der Zusammenarbeit mit Prof. Claudia Eder (Mainz).